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Solidarität und ökumenisches Gebet für Syrien

Ein intensiver Austausch über den Syrien-Konflikt hat sich in dieser Woche im 'Forum Politik und Geschwisterlichkeit' ergeben, der internationalen Plattform für Politik-Engagierte der Fokolar-Bewegung. Dabei wurde deutlich, wie komplex die Situation ist und dass eindeutige Positionen, Solidarisierung mit bestimmten politischen Lagern schwierig sind.

Der Aufruf von Papst Franziskus zum weltweiten gemeinsamen Fasten und Beten am Samstag, den 7. September wurde daher überall mit großer Zustimmung aufgenommen. Fokolar-Präsidentin Maria Voce, die in diesen Tagen die Fokolar-Gemeinschaften in Jordanien besucht hatte und dort auch mit Mitgliedern und Freunden der Fokolare aus Syrien und den umliegenden Nahost-Staaten zusammentraf, unterstrich ihre Dankbarkeit dem katholischen Oberhaupt gegenüber, nicht nur die Christen, sondern auch die Gläubigen anderer Religionen und alle Menschen guten Willens zu diesem Zeichen der Solidarität eingeladen zu haben. „Die Teilnahme am Fasten und Beten ist für uns alle ein konkretes Zeichen dafür, dass wir uns Gott zur Verfügung stellen, um uns als Werkzeuge für den Frieden einzusetzen überall, wo wir leben und arbeiten.“

Auch die Familien und Jugendlichen der Fokolar-Gemeinschaft aus Syrien waren durch eine Delegation in Jordanien bei der Begegnung mit der Fokolar-Präsidentin vertreten und schrieben aus Aleppo: „Trotz allem, was hier geschieht, bauen wir weiter an Brücken des Friedens und der Einheit. Durch konkrete Hilfe setzen wir da, wo wir sind, kleine Zeichen der gegenseitigen Liebe und versuchen so, Hoffnung und Zuversicht unter den Leidenden, Trauernden und Mutlosen zu säen, im Vertrauen in die Nähe Gottes.

Maria Voce zu Gast beim jordanischen König

Im Rahmen ihres Besuches war Maria Voce auch zu Gast bei König Abdullah II. von Jordanien. Er erkundigte sich ausführlich nach den Aktivitäten der Fokolar-Bewegung in der Region, die dort auch muslimische Mitglieder hat und vor allem im interreligiösen Dialog engagiert ist. Er zeigte sich besorgt auch über die Situation der Christen in der Region. „Sagt mir, wo ich Euch unterstützen kann. Ich bin euer Bruder und stehe Euch zur Verfügung“, bekräftigte er seine Hilfsbereitschaft. Allein in Jordanien haben bereits jetzt mehr als 500.000 Flüchtlinge aus Syrien Zuflucht gesucht.

Allein Miteinander sichert friedliche Zukunft

Auch in der Schweiz schlossen sich die Fokolar-Angehörigen am kommenden Samstag meist lokal den Gebets-und Fasten-Initiativen der Kirchen an. „Gewalt ist keine Lösung. Als Politikerinnen und Politiker sind wir immer gerufen, uns nicht von persönlichen oder nationalen Interessen leiten lassen und in einem echten Dialog mit allen Beteiligten Lösungen zu suchen“, erklärt Liz Fischli-Giesser, Lokal-Politikerin in Köniz bei Bern und Mitglied des Schweizerischen “Forums Politik und Geschwisterlichkeit“. „Ich schätze den wichtigen Appell von Papst Franziskus. Er hilft mit, eine breite Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, dass nur ein Miteinander auf allen Ebenen, eine friedliche Zukunft für alle Länder und Völker der Erde sichern kann. Vertrauen wir darauf, dass auch der „Himmel“ mit uns ist, wenn wir den Mut haben, füreinander einzustehen und konkrete Schritte zu tun.“

Spenden für Hilfsaktionen der Fokolar-Bewegung in und für Syrien sind auf folgendes Konto möglich:

PC 80-53118-0  Bewegung für eine neue Gesellschaft, 8037 Zürich (Zahlungsgrund: "Syrien")

Hilferuf aus Japan

Die Verantwortlichen der Fokolar-Bewegung in Japan richten einen Appell an die Mitglieder der Bewegung in der ganzen Welt. Im Namen derer, die alles verloren haben, bitten Sie um Unterstützung.

„Wir danken euch im Namen der Fokolar-Bewegung in Japan für eure Gebete in diesem Moment grosser Anspannung. Es ist nicht einfach die Tragödie zu beschreiben, die das japanische Volk in diesem Augenblick seiner Geschichte durchmacht. Wir gehen davon aus, dass ihr alle über das Fernsehen die Ereignisse mitverfolgt, vor allem die grosse Gefahr einer radioaktiven Strahlung, die auch Tokyo erreichen könnte und die Möglichkeit weiterer Erdbeben. Auch wir verfolgen unter grosser Anspannung die Ereignisse und versuchen, Augenblick für Augenblick den Willen Gottes zu erkennen und danach zu leben. Ihr werdet verstehen, dass Japan Hilfe aus der ganzen Welt braucht, vor allem die Menschen, die alles verloren haben. Wir danken allen, die mithelfen, dieses grosse Leid zu lindern.“

Wir alle denken an Japan

In einem Schreiben versichert Maria Voce den Mitgliedern der Fokolar-Bewegung vor Ort die Verbundenheit ihrer Brüder und Schwestern in der ganzen Welt. Sie schreibt: „Unser Herz ist bei euch in diesem Augenblick der Not und Angst angesichts der tragischen Ereignisse, die euer Land getroffen haben… Was ihr jetzt erlebt, lässt uns an die Anfangserfahrung der Bewegung denken, als ‚alles zusammenbrach‘. Damals begann die Geschichte unseres Ideals und damit ein neues Licht für die Menschheit: auf der Basis einer riesigen Zerstörung. Wir wollen den Blick nicht von Gott abwenden, sondern daran glauben, dass Seine Liebe alles zum Guten wenden wird. Aus dieser Gewissheit heraus halten wir die Hoffnung lebendig und schenken sie an die anderen weiter...

Seid sicher, dass wir alle, überall auf der Welt, für Euch und Euer Land beten. Wir bitten Gott, er möge die Opfer dieser Katastrophe zu sich nehmen und die Lebenden vor anderen Gefahren bewahren.“

Spendenkonto Schweiz

PC-Nr. 80-53118-0 Bewegung „für eine neue Gesellschaft“, 8037 Zürich.

Zahlungszweck vermerken. Als gemeinnütziger Verein kann die Fokolar-Bewegung Steuerbestätigungen ausstellen

 

 

Spendenaufruf für die Ueberschwemmung in Pakistan

Wie sie bereits gehört haben, ist die Ueberschwemmung von selten erreichter Dimension und sowohl das Land selber wie auch die Hilfskräfte sind am Anschlag, machen jedoch alles, um an die Notleidenden heranzukommen. Es zeichnet sich jetzt schon ab, dass der Wiederaufbau ein grosses Problem sein wird. Hier können auch sie einen konkreten Beitrag leisten über unsere Leute vor Ort. Die Neue Gesellschaft hat ein Spendenkonto eingerichtet.

PC 80-53118-0 Bewegung für eine neue Gesellschaft, 8037 Zürich

(Verwendungszweck: "Ueberschwemmung Pakistan") Jegliche Hilfe ist willkommen! Sie können diese Information auch an Freunde und Bekannte weitergegeben !

 

 

Hilfe für Haiti

In der Fokolar-Bewegung sind die Hilfsaktionen für den vom Erdbeben zerstörten Inselstaat Haiti angelaufen. Seit dreissig Jahren gibt es im ärmsten Land des amerikanischen Kontinents Mitglieder der Fokolar-Bewegung, die vor allem von der Bewegung in Kanada Hilfe und Unterstützung erfahren.

Im Nordosten des Landes werden Hunderte von Kindern durch das "Patenschaftsprojekt" der Fokolar-Bewegung seit Jahren finanziell unterstützt. "Alle sind in Sicherheit", melden unsere Freunde vor Ort, "hier gab es nur schwache Erdstöße, die kein großes Unheil anrichteten. Aber sie alle haben Verwandte in Port-au-Prince, von denen sie nicht wissen, ob sie noch am Leben sind. Alle Verbindungen sind unterbrochen."

Wer die Hilfsaktionen der Fokolar-Bewegung, die sich zunächst auf Soforthilfe in Port-au-Prince konzentrieren, später aber der Aufbauarbeit dienen werden, unterstützen will, kann seine Spende (auf Anfrage gibt es wenn die Adresse angegeben ist eine Spendenbescheinigung) auf folgendes Konto überweisen:

PC 80-53118-0 Bewegung für eine neue Gesellschaft, 8037 Zürich (Zahlungsgrund: "HAITI")

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