Wertvoll und unersetzlich für die Förderung der Einheit

Was ein einfacher Besuch im Büro der Fokolar-Bewegung beim Ökumenischen Rat der Kirchen in Genf sein sollte, wurde ein «High Level Event» mit Kontakten zur Direktorin für Kommunikation und dem Generalsekretär des ÖRK. 

Während ihrem Besuch in der Westschweiz besuchten die Verantwortlichen der Fokolar-Bewegung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, Roberto Rossi und Ursula Schmitt, auch das kleine Büro der Fokolar-Bewegung beim Hauptsitz des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Genf, wo der Fokolar Christian Müggler seit Januar 2023 die jahrelangen Kontakte der Fokolar-Bewegung zum ÖRK weiter führt. 

Diese Zusammenarbeit wird am ÖRK so sehr geschätzt, dass aus diesem einfachen Besuch ein kleines Arbeitstreffen  mit der Direktorin des Bereichs Kommunikation, der Schwedin Marianne Ejdersten wurde. Nebst Roberto Rossi, Ursula Schmitt und Christian Müggler waren auch Martine Schneider von der Genfer Fokolar-Gemeinschaft mit dabei, sowie Jorge Dias Ferreira, der die Fokolar-Nichtregierungsorganisation «New Humanty» bei der UNO vertritt. «In einem einstündigen Beisammensein hat Marianne Ejdersten uns über die aktuellen Projekte, Anliegen und Hoffnungen des ÖRK's informiert, aber auch von Ursula Schmitt und Roberto Rossi wissen wollen, was sie bewegt. Sie hat sich erfreut und dankbar über die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit der Fokolar-Bewegung gezeigt», erzählt Christian Müggler. 

Die Fokolar-Bewegung und der ÖRK

Der Ökumenische Rat der Kirchen ÖRK wurde am 23. August 1948 in Amsterdam mit damals 147 Kirchen gegründet. Heute gehören dem ÖRK 356 Kirchen in 120 Ländern der Welt an, die rund 550 Millionen Christinnen und Christen vertreten. Die Fokolar-Bewegung ist seit dem ersten Besuch von Chiara Lubich im Jahr 1967 mit dem ÖRK durch eine lange Geschichte der Freundschaft und Zusammenarbeit verbunden. Eingeladen wurde die Fokolar-Gründerin damals vom reformierten Schweizer Theologen und zu der Zeit ÖRK-Mitarbeiter Lukas Vischer. Während des dritten Besuchs von Lubich im Jahr 2002 besuchte sie auch das Ökumenische Institut Bossey des ÖRK. Dessen damaliger Direktor, Rev. Dr. Ioan Sauca, hat immer wieder hervorgehoben, welche Bedeutung das Treffen mit Chiara Lubich für das Institut hatte. Es habe dazu beigetragen, das Problem der Beziehung zwischen Identität und Einheit zu klären. 

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