Dialog belebt, bewegt, hält Menschen offen füreinander. Krieg, Boykott, Feindschaft verhärten, verschliessen Menschen, errichten Mauern und öffnen Gräben. Können wir noch bzw. wieder miteinander reden, trotz unterschiedlicher Positionen? Wie gelingt echter Dialog? Jahrhunderte lang verweigerten die Kirchen den Dialog. Die ökumenische Bewegung öffnete Gläubige aus verschiedenen Konfessionen füreinander und förderte Austausch und Gemeinschaft. Der interreligiöse Dialog spannt Brücken über scheinbar noch grössere Gräben. Judith Wipfler berichtet aus ihrem «vom Dialog bewegten» Arbeitsleben und gibt Impulse zur Weiterarbeit am Dialog für den Frieden.
Zur Referentin
Judith Wipfler ist reformierte Theologin und arbeitet seit 25 Jahren als Fachjournalistin bei SRF. Sie ist von Jugend an im christlich-jüdischen Dialog zuhause, spricht hebräisch und engagiert sich in verschiedenen Gruppen und Vereinen. Schon fast zuhause fühlt sie sich auch am Bildungsinstitut der Mennoniten / Täufer auf dem Bienenberg BL, wo sie einen CAS in Konfliktbearbeitung und Friedenstheologie durchlief. Sie ist aktives Vorstandsmitglied des Schweizerischen Vereins für Täufergeschichte. Ihr theologisches Wirken in der breiten Öffentlichkeit und interreligiöses Engagement würdigte die Universität Bern 2021 mit dem theologischen Ehrendoktor.
Dialoghotel "Eckstein"
Langgasse 9
6340 Baar
Schweiz