50 Jahre Eckstein
Das ehemalige Mädchenheim der Spinnerei an der Lorze wurde 1976 von der Fokolar-Bewegung erworben, zum Tagungszentrum umgestaltet und laufend weiterentwickelt, bis zum heutigen beliebten 3-Sterne- «Dialoghotel Eckstein».
Es war und ist ein «Haus der Begegnung», zuerst vor allem für die verschiedensten Gruppierungen der Fokolar-Bewegung, für weitere christliche Bewegungen und Gemeinschaften, und nach und nach zusätzlich als christlich geführtes Hotel für Einzelgäste, Sportgruppen und Business-Seminare.
«Gerade in einer Zeit, die von Tempo, Unsicherheit und gesellschaftlichen Spannungen geprägt ist, wird deutlich, wie wertvoll tragfähige Beziehungen sind», sagt Susanne Ganarin aus dem Jubiläums-OK. «Dafür setzt sich die Fokolar-Bewegung seit jeher ein, auch mit dem früheren Fokolar-Zentrum und heutigen Dialoghotel Eckstein in Baar.» Und Istvàn Szepeshàzi, selber in Baar wohnhaft, ergänzt: «Wir freuen uns auf viele Begegnungen mit unseren Nachbaren und der Baarer Bevölkerung, damit unsere Beziehungen vertieft werden können.»
Zum Fest
Markt- und Foodstände, Karussell und Spiele für Kinder, Tag der offenen Tür im Dialoghotel und ein feierlicher Festakt gehören zum Festprogramm. «Mit Freude eröffnen wir die Ausstellung „Dialog bewegt“ zur Geschichte der Fokolar-Bewegung in der Schweiz und weltweit», fährt Susanne Ganarin fort. «Annemarie Baumgarten, die Künstlerin, die sie gestaltet hat, wird persönlich anwesend sein und Interessierten Einblick in den Entstehungsprozess gewähren.»
«Die Vielfalt an Traditionen, Überzeugungen und Meinungen in unserer Gesellschaft ist Herausforderung und Chance zugleich», sagt Anita Berger, OK-Präsidentin. «Die „Blitzlichter“ (Workshops oder Gesprächsrunden) zu Kunst, Kultur und Dialog, die am Nachmittag angeboten werden, möchten erfahrbar machen: «Wo Menschen einander mit Offenheit begegnen, können Vorurteile abgebaut und gemeinsame Werte sichtbar werden: Menschlichkeit, Frieden, Gerechtigkeit und die Sorge füreinander.»
Jubiläums-Programm und Anmeldemöglichkeiten
Über die Fokolar-Bewegung
Die Fokolar-Bewegung ist 1943 in Trient entstanden, während den Bombenangriffen im Luftschutzkeller, wohin Chiara Lubich und ihre Freundinnen das Evangelium mitnehmen. Das gemeinsame Lesen lässt sie existentiell verstehen: Gott geht mit uns, er trägt und liebt uns. Was im Evangelium steht, hat mit unserem täglichen Leben zu tun. Sie setzen es um. Die gelebte Nächstenliebe zieht Kreise – eine Bewegung entsteht.
Daraus entstehen die Ziele der Fokolar-Bewegung, die sich bald über das ursprünglich katholische Umfeld hinaus entwickelt und heute mit Menschen aller Kirchen, aber auch anderer Religionen und Weltanschauungen unterwegs ist. Die Fokolar-Bewegung will den Geist der Geschwisterlichkeit in alle Bereiche des menschlichen Lebens hineintragen. Es geht darum, Räume zu schaffen für Begegnung und Dialog. Es geht um Respekt, Toleranz und gegenseitige Wertschätzung.
Diesen Zielen war und ist auch das ehemalige Fokolar-Zentrum und heutige Dialoghotel «Eckstein» verpflichtet – seit 50 Jahren. Herzliche Einladung zum Vorbeikommen, Zuschauen, Mitmachen, kommen und gehen, kurz oder länger. Anmeldung ist nur für Abendessen/Abendprogramm/Übernachtung notwendig.
Jubiläums-Programm und Anmeldemöglichkeiten.