Nicht zu toppen: Sonnenaufgangswanderung

Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Familien und Alleinstehende – jeden Sommer bietet die Fokolar-Bewegung Ferientage in Gemeinschaft an. In der Schweiz dieses Jahr in Sommascona (TI) vom 14.-17 Mai und in Leysin (VD) vom 4.-11.Juli, dazu – noch ausstehend -  in Bocca di Magra (IT) vom 3.-10. Oktober. 

Mariapoli – so werden diese Ferien traditionell genannt. „Das heisst wörtlich übersetzt ‘Stadt Mariens’”, erkärt Emilio Devrel aus dem Tessin, der schon unzählige solcher gemeinsamer Ferien erlebt hat. „Diese einzigartige Erfahrung, die in zahlreichen Ländern der Welt stattfindet, orientiert sich an der ‘goldenen Regel’: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest“. „Es sind Tage, an denen man erfahren kann, wie es möglich ist, im Alltag so zu leben, dass Zuhören, füreinander da sein und sich gegenseitig Beschenken die Grundlage jeder Beziehung bilden. So entsteht eine Skizze einer Gesellschaft, die durch die Liebe des Evangeliums erneuert wird: ‘Wie im Himmel, so auf Erden’.” 

Im Tessin fügte sich das Programm aus vielen Mosaiksteine zusammen: verschiedene Aktivitäten, Bergwanderungen, eine Führung durch den Luzzone-Staudamm, die Überquerung der tibetischen Brücke südlich von Olivone, Begegnungen mit dem Chor „Note di Dono“, Treffen für Paare und Unterhaltungsprogramme für Kinder. „Vom Kinderprogramm waren auch die Erwachsenen beeindruckt”, schreigt Emilio. Es ging um die Geschichte eines winzigen Samens, der dank der Unterstützung anderer (Wasser, Erde, Luft, Wind …) zu einer schönen Pflanze heranwuchs, die eines Tages einen kleinen, verirrten und verzweifelten Vogel aufnahm und zu ihm sagte: „Fürchte dich nicht. Ich werde mich um dich kümmern.“

Die Ferienteilnehmenden in Sommascona begrüssten im Gottesdienst den emeritierten Tessiner Bischof Valerio Lazzari. „In der Predigt forderte er uns auf, nicht ‘der Versuchung zu erliegen, die Früchte unseres Lebens von außen zu betrachten und sie auch von außen zu messen’”, schreibt Emilio Devrel. „Wie Maria, die einfach da ist. Es gibt keine Leere, die es zu füllen gilt, denn die gesamte Wirklichkeit ist von Gottes Gegenwart erfüllt, die unser Leben verwandelt.


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