Hintergrundbild - Image du fond - Immagine di sfondo

Im Gespräch mit Menschen nichtreligiöser Weltanschauungen

Eine Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Weltanschauung erweist sich immer dann als positiv und fruchtbar, wenn die Basis des Dialogs gesichert ist: die Achtung und der Respekt für den Menschen. Das Ziel: durch Frieden, Gerechtigkeit, Solidarität, Freiheit und Achtung der Menschenwürde einen Beitrag zur Einheit der Menschheitsfamilie geben. Seit den 90-er Jahren konkretisiert sich der Dialog zwischen Christen und Menschen nicht-religiöser Weltanschauung in der Fokolar-Bewegung weltweit in zahlreichen sozialen und humanitären Initiativen.

In der Schweiz trifft sich eine „Dialog-Gruppe“ mit Menschen unterschiedlichen Weltanschauungen alle zwei Monate. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen die Kunst eines echten Dialogs einüben – eines Dialogs, der mehr ist als blosse Toleranz. Die Themen bringen die Mitglieder aus ihrem persönlichen Leben ein, sie greifen aktuelle gesellschaftliche oder politische Probleme auf, vertiefen die Anliegen der Fokolar-Bewegung in ihrem gesellschaftlichen Engagement für mehr Gerechtigkeit und Frieden – und sind so vielfältig wie die Teilnehmenden selbst.

Unentbehrlicher Beitrag 

 "Kann eine Bewegung wie die der Fokolare, die ja aus einer tiefen religiösen Überzeugung hervorgegangen ist, interessant sein für Menschen ohne religiöses Credo? Ich denke schon, denn wir Fokolare bekennen uns zu einer Religion, die sich nicht nur mit dem Jenseits befasst, sondern auch unser Menschsein zutiefst betrifft. Ihr setzt euch dafür ein, dass der Mensch, jeder Mensch, geachtet und gefördert wird, dass seine Werte anerkannt werden. Und das müssen und wollen auch wir und zwar gemeinsam mit euch. Wir zählen sehr auf euch und schätzen vor allem eure besondere Sensibilität, die euren Beitrag unentbehrlich macht."

(Chiara Lubich an die 400 Teilnehmer/innen des 5. internationalen Kongresses für Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen, Rom 2001.)