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Gemeinsam auf dem Weg zu Gott

In den zweitausend Jahren seit dem Kommen Jesu entstanden in der Kirche aufgrund ihrer Treue zum Wort Gottes und zum Wirken des Heiligen Geistes die verschiedensten Spiritualitäten – eine schöner, tiefer, inhaltsreicher als die andere. All diesen Spiritualitäten ist etwas gemeinsam: Es geht um den Weg des Menschen zu Gott. In der Spiritualität der Fokolar-Bewegung liegt – vielleicht stärker als früher – der Schwerpunkt darauf, dass es sich um einen gemeinschaftlichen Weg handelt.

Bei ihren ersten Begegnungen in den Bunkern mitten in der Zerstörung des Zweiten Weltkriegs waren die jungen Leute, die sich um die damals 23-jährige Chiara Lubich versammelten, getroffen und aufgerüttelt von einigen Kernsätzen der Heiligen Schrift.

Ausgehend vom Gebet Jesu, das er kurz vor seinem Tod gesprochen hat: "Vater ... alle sollen eins sein" (Joh 17,11-21), begannen sie, diese Worte zu verstehen und in die Tat umzusetzen. Dabei machten sie die Entdeckung, dass eintraf, was die Worte Jesu versprachen: "Gebt und es wird euch gegeben werden", "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen"; "Wer mich liebt, dem werde ich mich offenbaren".

Dieses Leben aus der Heiligen Schrift ist Quelle für die Grundpfeiler der Spiritualität der Fokolar-Bewegung. Sie sind auf Gemeinschaft ausgerichtet und suchen immer den Bezug zum täglichen Leben.