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Deshalb wurden in der Schweiz verschiedene ökumenische Seminarien durchgeführt. Unter anderen zu folgenden Themen: "Taufe-Rechtfertigung-Heiligung-Eucharistie-Abendmahl"; "Das reformierte und katholische Kirchenverständnis"; "Christen im Spannungsfeld von Wahrheit, Gewissen und Freiheit".

Seit 1982 treffen sich auf Initiative der Fokolar-Bewegung jährlich Bischöfe aus verschiedenen Kirchen, um den Dialog untereinander zu vertiefen. 2001 und 2002 fanden diese Begegnungen in der Schweiz statt: im Fokolar-Zentrum Baar und in Morges.

Die Fokolar-Bewegung engagiert sich auch bei gesamtkirchlichen Veranstaltungen der verschiedenen Kirchen oder bei gemeinsamen Veranstaltungen von Bewegungen verschiedener Kirchen: www.europ2004.org

Erste ökumenischen Kontakte gab es bereits in den 60er Jahren mit der evangelisch-lutherischen Kirche, mit der anglikanischen und reformierten Kirche. Wertvolle Begegnungen mit der orthodoxen Kirche begannen mitte der 60er Jahre mit dem Patriarchen Athenagoras I.

Bei grossen ökumenischen Veranstaltungen engagiert sich die Fokolar-Bewegung oft in der Organisation sowie auf Einladung auch inhaltlich. Bei der Zweiten Europäischen Ökumenischen Versammlung 1997 in Graz sprach beispielsweise Chiara Lubich im Eröffnungsreferat über "Schwerpunkte einer ökumenischen Spiritualität".

Im Oktober 2002 besuchte Chiara Lubich Genf und sprach in einem grossen ökumenischen Gottesdienst in der protestantischen Kathedrale St. Pierre. Sie besuchte das Ökumenische Institut von Bossey und den Ökumenischen Rat der Kirchen. Zusammen mit dem damaligen Generalsekretär veröffentlichte sie eine Gemeinsame Erklärung.