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Verlag Neue Stadt

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Zeitschrift Neue Stadt

Zu leben-online



NEUE STADT wurde 50

Zum 50° Geburtstag ein neues Outfit.

Lebbares Modell einer möglichen Utopie

Die Monatszeitschrift NEUE STADT wird 50 Jahre alt. Aus einem maschinengeschriebenen Matrizenblättchen der Fokolar-Bewegung wird ein verbreitetes Magazin, das nicht nur ihre Mitglieder schätzen, sondern auch Menschen aller Couleurs, die sich engagieren für die „Einheit der Menschheitsfamilie“.

Anfangs Januar erschien die Jubiläumsausgabe der NEUE STADT in neuem Design. Die 87-jährige Fokolar-Gründerin Chiara Lubich fokussiert deutlich das unverwechselbare Profil der Zeitschrift: Sie sei ein „Meinungsorgan für all jene, die auf die eine oder andere Weise die Ideale von Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit, Wahrheit und Einheit teilen“.

Illustre Gratulanten

Was bedeute ihnen die NEUE STADT, fragte die Redaktion ihre Leser. Unter die Gratulanten reihen sich illustre Persönlichkeiten wie der frühere Präsident der Lutherischen Weltbundes, Bischof Christian Krause („sie vermittelt eine realistische Vision“) oder der rumänisch-orthodoxe Bischof für Zentral- und Nordeuropa, Serafim Joanta („sie ist ein Ort, wo Jesu Liebe unter uns Menschen konkret wird“), aber auch eine Leipziger Atheistin („sie gibt interessante Denkanstöße ohne erhobenen Zeigefinger“).

Miteinander als Grundanliegen

Das neue, leichtere und offene Layout fügt sich unmittelbar ein in das bisherige inhaltliche Konzept. Die NEUE STADT – so Chefredakteur Joachim Schwind – schreibt über das, was verbindet - über die Grenzen von Politik, Wirtschaft, Kultur, Konfession oder Religion hinweg: „Wo immer Menschen Brücken bauen und miteinander etwas bewegen, werden wir hellhörig. Denn dieses Miteinander ist eines der Grundanliegen der NEUEN STADT. Bei der Themensuche versuchen wir uns als Redakteure von einem kritisch-respektvollen Blick für das Wesentliche leiten zu lassen. Wir wollen weder billige Gefühle wecken noch vorschnelle Urteilsbildung unterstützen, sondern gemeinschaftsbildend wirken.“

Daher rührt auch der Name. NEUE STADT – Stadt auf dem Berg, einzuordnen als lebbares Modell einer möglichen Utopie. Die Fokolar-Bewegung hat seit den fünfziger Jahren Erfahrung mit mehrtägigen Ferienmeetings, in denen Menschen aller Altersstufen, aller Berufs- und Sozialgruppen, ihr Miteinander am Gesetz des Evangeliums, der gegenseitigen geschwisterlichen Liebe, ausrichten. Diese „Stadt auf Zeit“ ist Vorgeschmack einer geschwisterlichen Gesellschaft.

37 Ausgaben

Aus der 1956 entstandenen italienischen Mutterzeitschrift „Città Nuova“ gingen bald schon anderssprachige Versionen hervor, darunter am 15. Januar 1958 die erste Ausgabe in deutscher Sprache. Heute hat das 32-seitige Magazin NEUE STADT eine Auflage von gut 9.000 Abonnenten aus Deutschland,Österreich und der Schweiz. Die Redaktion der schweizerischen Internet-Zeitschrift „leben-online“ der Fokolar-Bewegung arbeitet eng mit der Redaktion NEUE STADT zusammen. Weltweit gehören zur „NEUE STADT“-Familie 37 verschiedene Ausgaben, die technisch und inhaltlich zwar zusammenarbeiten, aber redaktionell voneinander unabhängig sind.


Otto Schilling, Herbstfarben. Facetten des Älterwerdens

256 Seiten, gebunden, lesefreundliche Schrift, Lesebändchen, Fr 28.50

Facetten des Älterwerdens betreffen ausnahmslos alle: wer noch nicht selber in dieser Lebensphase steckt, hat sie vor sich, oder lebt mit Menschen zusammen, die mitten in dieser Erfahrung stehen. Unsere Gesellschaft muss sich mehr und mehr mit dem Thema Alter beschäftigen, da die Lebenserwartung stetig zunimmt - und immer mehr Seniorinnen und Senioren längere Zeit fit und unternehmungslustig sind. Nebst neuen Wohnformen, sozialen und intellektuellen Angeboten für diese Bevölkerungsgruppe braucht es auch ein inneres Verstehen ihrer Lebenssituation.

Das Buch bringt in ca. 100 Episoden auf unnachahmliche Weise das ganze Spektrum des Älterwerdens nahe, seine Chancen, aber auch seine Anforderungen. Man liest es leicht wie ein Geschichtenbuch, schmunzelt manchmal und ist oft tief betroffen. Es ist ein Buch zum Lachen und zum Weinen.

"Es wird viel von Integration geredet, wichtig ist auch eine Integration des Alters in die Gesellschaft" (Heribert Prantl). Wir freuen uns, dass wir mit diesem Buch etwas anbieten können, das dazu beitragen kann.

 


Die Dynamik der Neuen Geistlichen Gemeinschaften

Neuerscheinung!

Christoph Hegge (Hg.)

Kirche bricht auf

Die Dynamik der Neuen

Geistlichen Gemeinschaften

208 Seiten, kart.

ISBN 3-402-03503-0

Fr. 18.00

Der Kirche in Deutschland und in Europa bläst der Wind der gesellschaftlichen Umbrüche ins Gesicht. Sparmaßnahmen und strukturelle Anpassungen verunsichern, heben aber auch die Chancen einer tief greifenden geistlichen Erneuerung kirchlichen Lebens ans Licht. Nimmt man die Charismen in den so genannten Neuen Geistlichen Gemeinschaften als Geschenk Gottes an die Kirche ernst, dann dürfen diese Stimmen nicht mehr überhört werden. Bei aller Verschiedenheit weisen sie der Suche in der Kirche nach einer Seelsorge mit Zukunft den richtigen Weg: aufzubrechen, geistliches Profil zu suchen, die Herzen und Sinne der Menschen aufzuschließen für den gegenwärtigen Gott und in einen tiefen Dialog mit Menschen aller Kulturen und Weltanschauungen einzutreten. Eine Kirche, die aufbrechen will, muss sich dem Geist Gottes neu öffnen, dann erst bricht sie wirklich auf zu neuen Wegen auf die Menschen zu. Die internationale Auswahl der Autoren ermöglicht Einblicke in die vielfältigen Aspekte geistlicher Erneuerung aus der Dynamik der Neuen Geistlichen Gemeinschaften: Chiara Lubich, Andrea Riccardi, Salvatore Martinez, Wilfried Hagemann, Christoph Hegge, Christian Hennecke, Piero Coda, Marianne Tigges, Michael Hochschild und Brendan Leahy.

ASCHENDORFF VERLAG Die Dynamik der Neuen Geistlichen Gemeinschaften

Herausgegeben von Christoph Hegge Kirche bricht auf

Der Herausgeber, Domkapitular Dr. Christoph Hegge, * 1962, ist Stellvertretender Generalvikar und Leiter der Fachstelle „Orden, Säkularinstitute und Geistliche Gemeinschaften“ im Bischöflichen Generalvikariat in Münster und Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen über Neue Geistliche Gemeinschaften.

Zu beziehen beim Neue Stadt Bücherdienst  


Tanz der Farben - Plädoyer für eine Spiritualität der Gemeinschaft

Von der "Leichtigkeit des Kircheseins" handelt dieses Buch, das eine Idee von Chiara Lubich aufgreift: Wie das Licht sich in die Farben des Regenbogens bricht, so nimmt die Liebe in den vielfältigen Lebensbezügen verschiedene Farben an und verbindet alle Lebensbereiche zu einer lebendigen Einheit, zu einem "Tanz der Farben".

Der Autor bezieht den Gedanken der sieben Farben als konkrete Aussdrucks-formen der Liebe Gottes auf das Leben der Kirche bzw. der christlichen Gemeinde. Wie kann es gelingen, die oft divergierenden Aspekte im Leben der Kirche gegenseitig fruchtbar zu machen und ganzheitlich Kirche zu sein? Aktion und Kontemplation, Institution und Gemeinschaft, Finanzen und Gottesdienst, Kirchenordnung und Kommunikation haben je ihre Wichtigkeit, ihre "Farbe" und kommen doch erst in ihrem Zusammenspiel zum Tragen. Dazu braucht es eine Spiritualität der Gemeinschaft, die nach der geistlichen Dimension des gemeinschaftlichen Lebens fragt und die Kirche zu dem macht, was sie ist: Leib Christi. Ausgehend vom reformierten Kirchen-verständnis gibt dieses Buch Impulse für das Leben aller Kirchen und für ihre ökumenischen Beziehungen.

Der erste Teil fragt nach der Identität der Kirche in ihrer Spannung zwischen Institution und Gemeinschaft. Eine echte Spiritualität muss beides mit-einander verbinden können: Göttliche Gnade und menschliches Handeln. Sie muss nicht zu Gott aufsteigen, sondern ihm die Möglichkeit geben, im Menschen und unter den Menschen seine Kraft zu entfalten, sein unnahbares Licht in die Farben des Lebens zu brechen.

Im zweiten Teil wird das Leben der Kirche und der christlichen Gemeinde von den sieben "Farben" her beleuchtet. Wie kann das Evangelium von der Liebe Gottes sich in den verschiedenen Aspekten des Kircheseins konkretisieren und wie kann umgekehrt alles Leben und Handeln in der Kirche Ausdruck einer Gemeinschaft werden, welche von der Liebe geprägt ist? Der Gedanke, dass auch jede Konfession ihre "Farbe" hat, könnte zudem der Ökumene an-regende Impulse vermitteln. Auch auf dieser Ebene ist eine Spiritualität der Gemeinschaft gefragt.

Der Autor

Peter Dettwiler, geb. 1950, Theologiestudium in Bern, Richmond (USA) und Zürich, wirkte während 17 Jahren als Pfarrer in zwei reformierten Kirch-gemeinden der Schweiz und ist seit 1993 Beauftragter für Ökumene, Mission und Entwick-lung der Evangelisch- refomierten Landeskirche des Kantons Zürich. Mit dem Thema Kirche beschäftigte er sich bereits in seinem ersten Buch "Wem gehört Jesus? Kirche aus reformierter Sicht" (Lembeck 2002).

Peter Dettwiler:
Tanz der Farben - Plädoyer für eine Spiritualität der Gemeinschaft
140 Seiten, kart.
5 14,- / sFr 25,70
ISBN 3-87476-491-5
Zu beziehen beim Neue Stadt Bücherdienst  


Jesu Gottverlassenheit als Heilsereignis in der Spiritualität Chiara Lubichs von Stefan Tobler

Ein Beitrag zur Überwindung der Sprachnot in der Soteriologie
Verlag De Gruyter 2002
23 x 15,5 cm. X, 404 S. brosch.
ISBN 3-11-017255-0

Der Autor ist reformierter Theologe und lehrt als Privatdozent sythematische Theologie an der Universität Tübingen. Außerdem arbeitet er in der Studiengruppe "Scuola Abba" der Fokolar-Bewegung mit.

CHF 80.00


Jeder Augenblick ist ein Geschenk von Chiara Lubich

Betrachtungen über das Leben im Jetzt

Anregungen, das Heute und Jetzt als von Gott geschenkte Zeit zu ergreifen und zu gestalten. Wie eine im Sand verwischte Spur ist die Vergangenheit vorbei. Es gibt keine Sparkassen für Zeit. Nur jetzt ist uns Zeit gegeben. Jetzt können wir neu beginnen, jetzt können wir leben, als wäre es der letzte Tag und als wäre es ein neuer Morgen.

3.Auflage 1998

CHF 17.00


Kirche aus reformierter Sicht

Zu: Peter Dettwiler: Wem gehört Jesus? Kirche aus reformierter Sicht. Frankfurt/M.: Lembeck, 2002. 175 S. / € 16.- / sFr 29.20 / ISBN 3-87476-394-3.

Von Eva-Maria Faber

Professorin für Systematik an der Theologischen Hochschule, Chur

Peter Dettwiler, Beauftragter für Ökumene, Mission und Entwicklung der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich, hat ein Buch geschrieben, das Respekt und Aufmerksamkeit verdient. Gut lesbar und verständlich setzt er sich aus reformierter Perspektive mit dem Thema Kirche auseinander. Zwar wollen „Reformierte eigentlich nichts anderes als Christinnen und Christen und reformierte Kirchen ganz einfach christliche Kirchen sein“ (21). Dennoch müssen auch sie sich nach ihrem Verständnis von Kirche befragen lassen. Dettwiler stellt sich diesem Thema auf überzeugende Weise. Besonders gefallen hat mir die gesunde Mischung aus reformiertem Selbstbewusstsein und Selbstkritik. Gerade im Blick auf den ökumenischen Dialog wird das benannt, was die besondere Gabe und Stärke der reformierten Identität ist: insbesondere das „Charisma der Konzentration“ (17; 21), eine theologische Sicht der Kirche im Rahmen einer umfassenden Bundestheologie (27-37), das wache Gespür für die Freiheit des Geistes der Kinder Gottes (40; 70-72; 167f) und nicht zuletzt das Bewusstsein der Herausforderung, im Leben und Tun Christ zu sein (161). Zugleich benennt Dettwiler jedoch auch Anliegen, die im reformierten Selbstverständnis zu entdecken wären: der Glaube an die Treue Gottes, der sich in freier Liebe „sogar an Amt und Sakrament, Institution und Tradition bindet“ (155), die Bedeutung des Bekenntnisses in der Einsicht, dass die Bekenntnisfreiheit doch auch eine gewisse Gefahr der Bekenntnislosigkeit und der Verflachung des reformierten Profils mit sich bringt (72), die Dimension des Seins neben dem Tun (39; 163) und die Gemeinschaft neben dem individuellen Aspekt des Christseins (61).

Nicht ganz treffend fand ich den Titel des Buches: „Wem gehört Jesus?“. Ausdrücklich sei darauf hingewiesen, dass er nicht konfessionell-polemisch gemeint ist. Es geht vielmehr um die Frage, ob Jesus der Kirche gehört als jener Gemeinschaft von Menschen, die für die Gegenwart des Immanuel in ihrer Mitte offen sind, oder ob Jesus nicht vielmehr allen Menschen gehört. Der reformierten Perspektive ist eine besitzergreifende Inanspruchnahme Jesu ohnehin eher fremd. Dies schliesst für Dettweiler indes nicht aus, dass die reformierten Kirchen auch Sorge darum tragen müssen, wie Christus in ihrer Mitte lebt und Raum findet (22; 109). Diese Sorge sollte alle Kirchen und alle Christen und Christinnen verbinden!